Zwischen Seen, Altstädten und Schäferhütten: Ein Kurztrip voller Eindrücke
Vor Kurzem hatte ich mit meiner Freundin Elli das Vergnügen, für drei Tage nach Tschechien zu reisen. Dieses Land fasziniert uns immer wieder aufs Neue – mit seiner Mischung aus Geschichte, Kultur und Natur. Unsere Reise führte uns diesmal nach Mrakov, einem kleinen, ruhigen Ort, der uns von Anfang an verzauberte.
Der Höhepunkt unserer Unterkunft war definitiv der Bauwagen, den wir für die drei Tage gemietet hatten. Es handelte sich um eine alte, umgebaute Schäferhütte, die liebevoll renoviert und gemütlich eingerichtet wurde. Der Bauwagen stand in einer beschaulichen Wohngegend, umgeben von viel Grün – der perfekte Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Hier konnten wir dem Alltagsstress entkommen und einfach in Ruhe den Moment genießen. 
Die Gastgeber des Hauses waren unglaublich herzlich und gastfreundlich. Sie sorgten dafür, dass es uns an nichts fehlte. Ihre Gastfreundschaft machte unseren Aufenthalt noch besonderer und trug zu der entspannten Atmosphäre bei.
In den drei Tagen hatten wir genug Zeit, die Umgebung zu erkunden und uns in der Ruhe des Ortes zu verlieren. Abends saßen wir draußen, lauschten dem Zwitschern der Vögel und genossen den klaren Sternenhimmel. Die natürliche Schönheit und die freundlichen Menschen haben uns einfach verzaubert.
 Kurz gesagt: Tschechien, du verzauberst uns immer wieder – mit Geschichte, Natur und versteckten Perlen wie Mrakov. Nächste Reise: Wer weiß, vielleicht schon morgen, vielleicht im nächsten Jahr – aber vermutlich wieder mit Bauwagen-Glitzer und Schäferhütchen-Charme.
Tag 1
Unser erster Tag in Tschechien begann ganz entspannt mit der Ankunft in Babylon. Nach der Fahrt sprangen wir direkt in den See und erfrischten uns im kühlen Wasser – der perfekte Start in den Urlaub und ein schöner Moment, um gleich in die Natur einzutauchen. Danach ging es weiter nach Domažlice, eine kleine Stadt, die uns sofort mit ihrem Charme begeistert hat. Wir schlenderten durch die Gassen und gönnten uns im Café Lumi eine leckere Tasse Kaffee und frisch gebackenen Kuchen. Einfach sitzen, entspannen und die Atmosphäre genießen – herrlich. Ein besonderes Highlight war dann tatsächlich der Besuch im Supermarkt. Klingt vielleicht ungewöhnlich, aber wir lieben es, in einem fremden Land durch die Regale zu stöbern und neue Produkte zu entdecken. Mit vollen Taschen und vielen Ideen ging es zurück zu unserer Unterkunft – einer alten, renovierten Schäferhütte, die für uns wie ein kleines Zuhause auf Zeit war. Dort wurde ich zum Koch und zauberte zusammen mit Elli ein einfaches, aber köstliches Abendessen: Spaghetti mit Tomatensoße und Oliven. Die frischen Zutaten aus dem Supermarkt machten es besonders lecker. Zum Abschluss des Tages drehten wir noch eine kleine Runde durchs Dorf und ließen uns dann mit einem kühlen Bierchen vor der Hütte nieder. Der klare Sternenhimmel, die Ruhe und die gemütliche Stimmung machten diesen ersten Tag einfach perfekt.
Tag 2
Am zweiten Tag stand ein Ausflug nach Klattau auf dem Plan – eine historische Stadt mit viel Charme. Wir schlenderten gemütlich durch die Altstadt, bummelten ein bisschen und legten einen Stopp im Bioladen ein, wo wir uns einen kleinen Snack gönnten. Dazu gab’s erfrischenden Kombucha – genau das Richtige, um den Moment zu genießen.
Zurück in unserer Schäferhütte machten wir es uns erst einmal gemütlich und erholten uns. Am Abend zog es uns noch einmal nach Domažlice, diesmal zum Burgeressen. Danach ging’s „nach Hause“ in unsere Hütte – und das gerade noch rechtzeitig, bevor der Regen einsetzte. So konnten wir den Abend ganz entspannt im Bauwagen ausklingen lassen, während draußen die Tropfen aufs Dach prasselten.
Tag 3
Am dritten Tag hatten wir noch ein echtes Highlight vor uns. Durch Zufall fanden wir bei der Recherche heraus, dass nur etwa zwei Kilometer von unserer Unterkunft ein wunderschöner Ort am Steinbruch liegt. Ich hatte schon ein paar Mal davon gehört, aber nie realisiert, dass er so nah war. Also fuhren wir nach dem Frühstück, Packen und Auschecken dorthin – und da wir ziemlich früh dran waren, war es noch herrlich ruhig. Uns erwartete ein Ort voller Idylle, Natur, Kunst und kleiner Abenteuer. Besonders spannend: Man konnte in dem See in eine Art Glocke steigen und über eine Treppe rund acht Meter nach unten klettern. Dort gab es mehrere Bullaugen, durch die man ins Wasser blicken und die Fische beobachten konnte. Ein wirklich faszinierendes Erlebnis – wir waren total begeistert und gleichzeitig ganz beseelt. Nach diesem kleinen Abenteuer gönnten wir uns eine hausgemachte Himbeerlimonade und ließen die Stimmung am See noch eine Weile auf uns wirken. Es war einfach ein magischer Ort.
Zum Abschluss unseres Kurztrips machten wir noch einen Abstecher zur Wallfahrtskirche Kostel Sv. Anna na Tanaberku. Dort genossen wir die Ruhe und verweilten ein bisschen, bevor wir zufrieden und voller schöner Eindrücke die Heimreise antraten.

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