Vier Tage Auszeit mit Doris. ❤️
Manchmal braucht es gar keine weite Reise, um kleine Abenteuer zu erleben. Unsere vier Tage in Tschechien und der Oberpfalz waren voller besonderer Orte, spontaner Planänderungen, wunderschöner Landschaften und unzähliger Momente, die in Erinnerung bleiben werden.
Schon am ersten Tag lernten wir, dass man Pläne zwar machen kann, das Wetter aber oft eigene Ideen hat. Statt ins Kulzer Moos führte uns unser Weg über die deutsch-tschechische Grenze zum verlassenen Friedhof von Pleš. Ein stiller, fast magischer Ort mitten im Wald, der uns sofort in seinen Bann zog.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Suche nach verschwundenen Dörfern. Pila, Lučina und alte Friedhöfe führten uns durch Wälder, über vergessene Wege und manchmal auch ein wenig in die Irre. Doch gerade dieses Verlaufen machte den Tag besonders. Am Ende wurden wir mit beeindruckenden Orten, spannenden Geschichten und vielen tollen Motiven belohnt. Unsere Drohnen hatten dabei wieder jede Menge zu tun und bescherten uns Perspektiven, die man vom Boden aus nie sehen würde.
Am dritten Tag erfüllte sich endlich unser Wunsch nach einer Moorwanderung. Im Moorgebiet Soos wanderten wir über Holzbohlen durch eine faszinierende Landschaft voller Mofetten, blubbernder Quellen und einzigartiger Natur. Später folgte mit der Kirchenruine St. Jana einer der absoluten Höhepunkte der Reise. Majestätisch, riesig und voller Atmosphäre stand sie vor uns. Wieder einmal hatten wir das große Glück, einen besonderen Ort ganz für uns allein erleben zu dürfen.
Der vierte Tag sollte uns eigentlich noch zu einem Wasserfall führen. Doch aufgeweichte Wege machten diesen Plan zunichte. Also beschlossen wir spontan, die Burgruine Primda zu besuchen. Der kurze, aber steile Aufstieg wurde mit einer herrlichen Aussicht und einem weiteren wunderbaren Ort belohnt. Ein perfekter Abschluss für unsere kleine Reise.
Rückblickend waren es vier Tage voller Entdeckungen, Natur, Geschichte, verlassener Orte, Burgruinen, Moorlandschaften, guter Gespräche, leckerem Essen und unzähliger Fotos. Wir haben uns verlaufen, umgeplant, gelacht, gestaunt und viele Momente gesammelt, die noch lange nachwirken werden.
Und vielleicht waren es gerade die ungeplanten Umwege, die diese Reise so besonders gemacht haben.
Danke, Doris, für diese schöne Zeit. ❤️📸🌿
TAG 1
Tag 1 unserer kleinen Auszeit. 🩷
Nach der Ankunft in unserer liebevoll hergerichteten Schäferhütte bei Tiefenbach wollten wir eigentlich ins Kulzer Moos aufbrechen. Doch ein Unwetter machte uns einen Strich durch die Rechnung und zwang uns zur Umkehr.
Also erkundeten wir erst einmal unsere gemütliche Unterkunft und die Umgebung. Später zog es uns nach Friedrichshäng. Von dort ging es zu Fuß durch den Wald über die deutsch-tschechische Grenze zum verlassenen Friedhof Zaniklá Obec Pleš – Hřbitov. Ein besonderer, stiller Ort voller Geschichte und mit einer ganz eigenen spirituellen Atmosphäre.
Zum Abschluss holten wir uns in Schönsee noch eine Pasta, bevor wir zurück zur Schäferhütte fuhren und den Abend ganz entspannt ausklingen ließen.
Manchmal sind es gerade die ungeplanten Wege, die einen Tag besonders machen. ✨🌲🍕
TAG 2
Tag 2: Auf der Suche nach dem verschwundenen Dorf. 🔍😄
Pila, Friedhof Lučina und das verschwundene Dorf Lučina standen auf dem Programm. Zwischendurch haben wir kurz die Orientierung verloren und waren uns nicht sicher, ob wir das Dorf suchen oder selbst verschwinden. 🌲🧭😅
Am Ende wurden wir mit einer großartigen Location, tollen Motiven und starken Drohnenaufnahmen belohnt. 🚁📸
Mit dem Wetter hatten wir richtig Glück, auch wenn wir zwei Moorwanderungen verschieben mussten. Vielleicht klappt's ja am Tag 3. 🤞🌦️
Danach ging's weiter nach Cheb, durch die Altstadt, etwas essen und schließlich müde, aber glücklich auf die Couch.
TAG 3
Tag 3 
Heute starteten wir im Moorgebiet Soos. Über Holzbohlenwege ging es durch die Landschaft, immer auf der Suche nach den Mofetten. Es blubberte, zischte und dampfte an manchen Stellen – als hätte die Erde beschlossen, sich einen Whirlpool zu gönnen. 🌋😂
Danach fuhren wir Richtung Tachov zur Kirchenruine St. Jana. Und was soll ich sagen? Liebe auf den ersten Blick. 😍 Riesig, majestätisch und so schön, dass wir erst einmal sprachlos waren. Außerdem hatten wir wieder das große Glück, den Ort ganz für uns allein zu haben. Langsam fragen wir uns, ob alle anderen Touristen irgendwo falsch abgebogen sind. 🤭
Nach so viel Natur, Geschichte und Staunen ging es in unsere Unterkunft. Dort wartete leckeres asiatisches Essen auf uns; und anschließend die wohlverdiente Couch.
Fazit des Tages:
Moor besucht, Ruine verliebt angeschaut, gut gegessen und erfolgreich entspannt. 😄📸🌿
TAG 4
Tag 4 – Zeit für die Heimreise. 🚗✨
Bevor es nach Hause ging, hatten wir noch ein letztes Ziel: einen Wasserfall bei Tachov. Doch der viele Regen hatte den Weg in eine Rutschpartie verwandelt, sodass wir unseren Plan kurzerhand ändern mussten. 🌧️😅
Also wurde ein Notfallplan aktiviert: Burgruine Primda! Der Aufstieg war kurz, aber ordentlich steil. Oben angekommen war schnell klar: Der Schweiß hatte sich gelohnt. Eine fantastische Aussicht, beeindruckende Mauern und – wie so oft auf dieser Reise – hatten wir den Ort ganz für uns allein. 🏰❤️
Danach ging es endgültig Richtung Heimat.
Vier Tage voller besonderer Orte, kleiner Abenteuer, spontaner Planänderungen und vieler schöner Aufnahmen. Es war einfach wieder toll. 📸😊

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